_Emil Stumpp (1886-1941)_ Maler und Zeichner • Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie in Marburg, Berlin. • Soldat im 1. Weltkrieg (1914-18). • Lehrer am Hufengymnasium in Königsberg (1919-24). • Mit der Schwedin Hedvig Glas verheiratet, fünf Kinder. • Ab 1924 freischaffender Künstler und Pressezeichner. • Zeichnet die Prominenz seiner Zeit. • Es entstehen mehr als 20.000 Porträtzeichnungen von Politikern, Wissenschaftlern, Künstlern, Sportlern. • Besonderheit: eigenhändige Unterschrift der "Modelle" auf den Lithographien. • Erhält 1933 Berufsverbot wegen einer Hitlerzeichnung im Dortmunder Generalanzeiger. • Lebt seitdem häufig im Ausland, verdient den Lebensunterhalt durch Auftrags- • Porträts sowie durch Aquarelle und Lithographien von Landschaften. • Wird wegen freimütiger Äußerungen und Gespräch mit französischen Kriegsgefangenen am 2.10.1940 verhaftet und zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. • Stirbt am 5.4.1941 im Gefängnis Stuhm an den Folgen der Haft. • Das Urteil wurde bis heute nicht revidiert. _Leben und Werk_ Über Emil Stumpp Der Künstler Emil Stumpp ist heute in Deutschland weitgehend unbekannt. Trotzdem haben vermutlich die allermeisten Deutschen schon Arbeiten von Emil Stumpp gesehen: in vielen Zeitungen, in vielen Büchern, im Internet, auf Briefmarken, in den Räumen des Berliner Reichstagsgebäudes : an den Wänden ein Fries von Portraitlithographien von Emil Stumpp. Emil Stumpp ist am 17.März 1886 im süddeutschen Neckarzimmern, und aufgewachsen ist er in Worms am Rhein, wo sein Vater „Obergärtner“ für die ausgedehnten Park- und Gartenanlagen der Wormser Industriellenfamilie Heyl war. Emil besucht die Oberrealschule, nachmittags malt und zeichnet er gerne, und vor allem macht er mit beim Wandervogel, jener bürgerlich- antibürgerlichen Jugendbewegung, die gegen alles Spießige ist, wandert, Volkslieder sammelt, gegen Zigaretten und Alkoholgenuss ist, allem Lebensreformerischen gegenüber aufgeschlossen, die „Natürlichkeit“ zu einem wichtigen Prinzip macht. Der Wandervogel wird prägend für sein ganzes Leben. Nach dem Abitur geht er nach Karlsruhe zur Kunstschule, bricht dieses Studium aber nach nur einem Semester wieder ab. Ein genaue Ursache ist nicht bekannt – vielleicht war ihm die Ausbildung zu akademisch - „Lieber ein tüchtiger Philologe als ein mittelmäßiger Künstler“. Er absolviert seinen Militärdienst (und verbringt einen Tag in der Militärstrafanstalt Tempelhof – Grund?) und studiert dann in Marburg und Berlin Germanistik, Geschichte und Philosophie. Weil er auch noch Schwedisch und Norwegisch lernt, liegt es nahe, dass er ein Jahr in Skandinavien verbringt, wo er „großes freies Menschentum“ und die unverfälschte Natur sucht, eine Fjällwanderung im Winter macht, aber nicht in Uppsala an der Universität studiert, wie er fälschlich in seinem Personalblatt für den Eintritt in höhere Lehranstalten angibt. Ein besonderes Mitbringsel hat er bei seiner Rückkehr dabei: die schwedische Studentin Hedvig Glas, die er alsbald heiratet. Und als er im Sommer 1914 Examen macht, hat er bereits drei Kinder – und der Weltkrieg ist da. Wie viele andere Wandervögel auch – und hier durchaus einem allgemeinen Trend folgend – meldet er sich freiwillig und wird bereits im Herbst 1914 an der russischen Front zum ersten mal verwundet. Noch im Lazarett erhält er das Angebot, als „Kriegsmaler“ zu arbeiten. Aber „Kriegskunst“ zu machen war er nicht bereit, doch es existieren durchaus Zeichnungen von den Gegenden, in denen er als Soldat eingesetzt war. Er sieht für sich nur zwei Möglichkeiten: Entweder an der Front oder offen gegen den Krieg zu sein - „Aber dazu war ich noch nicht reif genug“. Immerhin, Frontberichte, die er zu schreiben hat, werden verworfen, weil er Verluste angibt. Er wird noch weitere dreimal verwundet und ist bei Kriegsende Leutnant und Adjutant des Kommandanten des Königsberger Bahnhofs, damals von großer Wichtigkeit für die Verbindung nach dem Osten. (Seine Familie hatte er zu seiner großen Freude nach Königsberg nachholen können, die Wohnung lag in der Schlossteichstraße.) Der durch den Krieg politisierte Leutnant Stumpp wird am 10.Nov. 1918 durch den Arbeiter- und Soldatenrat zum Kommandanten des Bahnhofs gewählt. Ein Konflikt entwickelt sich dadurch, dass das Offizierskorps eine eigene Standesvertretung innerhalb des Soldatenrates beansprucht. Am 3.März wird er von regierungstreuen Truppen verhaftet, nach 5 Tage wieder freigelassen, man durchsucht seine Wohnung nach spartakistischer Literatur. Er setzt sich für inhaftierte Kameraden ein und wird prompt erneut verhaftet, was damals lebensgefährlich war, man denke an das Schicksal von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg und vielen anderen. Dann endlich, nach weiteren vier Wochen kommt er schließlich frei und wird mit 33 Jahren Referendar am Königsberger Hufengymnasium – und hat bald schon fünf Kinder. Vom Beginn seines Schuldienstes an fühlt er sich im Zwiespalt zwischen Lehrerdasein und Künstlertum. Er wird von seinen Schülern geliebt, manchmal als Salonbolschewist bezeichnet, was er mit Lachen quittiert, gilt als „modern“, ist ein guter Sportler (Kurz- und Mittelstrecken), und, ganz wichtig, er hat Freude am Unterrichten. Aber schon 1919 gründet er den „Wirtschaftsverband bildender Künstler“ und übernimmt auch gleich den Vorsitz. Er organisiert Ausstellungen in Königsberg. Und schließlich, im Dezember 1923 lässt er sich bis zu den Weihnachtsferien ohne Vergütung beurlauben, um in Stockholm zu zeichnen, zu malen und vor allem zu portraitieren. Dass diese Tätigkeit auch finanziell lukrativ sein könnte, davon hatte er sich u.a. durch Recherchen bei der schwedischen Verwandtschaft seiner Frau überzeugt. Der Erfolg gibt ihm Recht, so dass er es wagt, kaum ein halbes Jahr nach dem Ende der Inflation, nach den Osterferien 1924 den Dienst als Lehrer und damit als Beamter zu quittieren – die Schulverwaltung wird es gar nicht so ungern gesehen haben, wurde man doch „von oben“ zu Abbaumaßnahmen gedrängt. Er musste es tun, „auch um nicht zerrissen zu werden“, wie er später schreibt. Und nun taucht Emil Stumpp ein in das Berlin der zwanziger Jahre. Aber die Familie mit den fünf Kindern bleibt weiter in Königsberg wohnen. Der Anfang ist schwieriger als in Stockholm, das ja keinen Weltkrieg und keine Inflation hinter sich hatte. Zunächst muss er sich an Bekannte und Freunde halten, die Interesse haben, gezeichnet zu werden und diese Portraits zu erwerben, und von denen er sich in deren Bekanntenkreis weiterempfehlen lässt. Doch bald gelingt es ihm, Verbindung zu Zeitungen aufzunehmen. Die Druckqualität von Portraitphotos war in der Massenpresse der damaligen Zeit noch sehr schlecht, während Zeichnungen recht gut wiedergegeben wurden – Emil Stumpp wird Pressezeichner. Schon 1925 hat er Kontakt zu etwa 30 Zeitungen, und er lebt von nun an nicht mehr vom Verkauf seiner Bilder sondern von deren Publikation. Seine künstlerische Technik passt sehr gut in diesen Rahmen: Er arbeitet mit Umdrucklithographien, d.h. die von dem Künstler mit einem Fett-Kohle-Stift hergestellte Zeichnung wird von einem Lithographen, damals ein handwerklicher Lehrberuf, auf einen Kalkstein („Solnhofener Platte“) übertragen, von dem dann die vom Zeichner bestellte Auflage abgedruckt wird, die sich in der Regel danach richtet, bei wie vielen Druckorganen Stumpp Absatzmöglichkeiten für ein bestimmtes Portrait vermutet. Danach wird die Platte abgeschliffen und kann für einen neuen Druck verwendet werden. Diese zweimalige Übertragung hat den großen Vorteil, dass die Lithographien nicht seitenverkehrt sind, wie das etwa bei Radierungen der Fall ist. Eine Besonderheit bei Stumpp ist, dass er die Portraitierten auf dem Originalblatt unterschreiben lässt, was sozusagen eine Autorisierung darstellt. Dazu kommt dann später oft, weil es sich um immer prominentere Personen handelt, ein Bericht aus der Hand des Zeichners über das Zustandekommen des Portraits, der zu dem Bild veröffentlicht werden kann. Er richtet sich mit der Zeit ein „Atelier“ ein, in dem aber nicht gemalt oder gezeichnet wird, sondern das in erster Linie der Lagerung und Ordnung des schnell wachsenden Bestandes an Originalzeichnungen und Drucken dient. Rasch wird sein Bekanntheitsgrad größer, und schon 1926 veröffentlicht das „Stuttgarter Neue Tageblatt“ ein Buch ausschließlich mit seinen Zeichnungen: „Köpfe in Schwaben“ mit Portraits u.a. von Theodor Heuß, Ferdinand Porsche, dem Luftschiffkonstrukteur Hugo Eckener, dem Schriftsteller Guido Kolbenheyer, dem Pianisten Wilhelm Kempff, den Uhrenfabrikanten Junghans, den Autobauern Wilhelm und Karl Maybach. Und es ist nur folgerichtig, dass sich mit der größeren Bekanntheit des Künstlers auch der wirtschaftliche Erfolg einstellt. Man hängt ihm und seinen Zeichnungen ein Qualitätssiegel an: „Stumpp mit zwei p, aber alles andere als pianissimo“. Aus dem Jahre 1928 gibt es eine Pressemeldung, dass ein Hochstapler seinen bekannten Namen benutzt und dann reihenweise unbezahlte Hotelrechnungen hinterlassen hat. Aus seiner Marburger Studienzeit hat Stumpp Beziehungen zu Adolf Stöcker, dem späteren Chefredakteur des „Dortmunder Generalanzeigers“, einem linksliberalen Blatt, mit einer Auflage von 350 000 die größte Tageszeitung außerhalb Berlins. Diese Zeitung wird vor allem ab 1929, als die Verhältnisse im Gefolge der Weltwirtschaftskrise immer schwieriger wurden, zu seiner zuverlässigsten Stütze. Wo findet er nun seine zeichnenswerten Personen? Am günstigsten sind Situationen, wo viele Menschen zusammenkommen. Also etwa Politiker bei Konferenzen, etwa in Genf, in Scheveningen, in den Haag oder einfach bei Reichstagssitzungen, bei Kongressen, wo wichtige Persönlichkeiten sich treffen oder auch bei großen Sportereignissen; hier kommt es vor, dass er in seiner Arbeitswut an einem Tag bis zu 35 Personen portraitiert. Auch bei wichtigen Prozessen ist er akkreditiert, etwa dem Calmetteprozess in Lübeck, wo es um die Aufklärung von tödlichen Impfschäden ging oder vor allem dem Prozess vor dem Reichsgericht in Leipzig „Preußen gegen das Reich“, der nach dem „Preußenschlag“ Papens im Sommer 1932 angestrengt worden war, nachdem der damalige Reichskanzler die gesamte preußische (und relativ demokratische Regierung) abgesetzt hatte. Manchmal bittet eine Zeitung eine Reihe von Persönlichkeiten einer Stadt zusammen, die ihm dann nacheinander „sitzen“. Oder er sucht auf eigene Faust interessante Leute auf, bei denen er das Entree vor allem durch das Vorzeigen einer Mappe mit eigenen Arbeiten erreicht, die er immer mit sich herumschleppt. Durch seine besondere Fähigkeit, das Wesentliche einer Physiognomie wie auch einer Bewegung, etwa bei Darstellung von Sportszenen, rasch zu erfassen, wird er zum „rasenden Zeichner und zeichnenden Reporter“ (Brennecke). 1932 überquert er zusammen mit der deutschen Olympiamannschaft auf dem berühmten Passagierdampfer „Europa“ den Atlantik, um den Olympischen Spielen in Los Angeles beizuwohnen, eine wunderbare Arbeitsgelegenheit für ihn, da er eine Menge Leute auf ganz engem Raum zusammen hat. Kurz vor der Rückreise nach Europa gelingt es ihm, zu dem damaligen amerikanischen Präsidentschaftskandidaten der Demokraten Roosevelt vorzudringen, um ihn zu zeichnen; man gesteht ihm 10 Minuten für die Sitzung zu – kein Problem für Emil Stumpp. Natürlich gab es auch Situationen, in denen er viel Mühe aufwenden musste, um zum Erfolg zu kommen. Zitat: „Wenn man seine Mappe mit der Ausbeute von „Köpfen“ zeigt, kriegt man oft zu hören: „Sie führen aber ein interessantes Leben. All die berühmten Leute kennenzulernen!“ : interessant weniger als arbeitsam. Wieviel Arbeit, Mühe und Enttäuschung ist so mancher Zeichnung vorangegangen. Die Zeichnung selbst ist manchmal in einer knappen Viertelstunde entstanden, aber Tage gehörten der Vorbereitung. Brieflich anfragen, telefonieren, Schaffen einer Vermittlungsstelle, die Reise nach dem betreffenden Ort. Und die wahrhaft Schöpferischen wohnen oft nicht in den Großstädten, sondern weitab in der Einsamkeit.... Bei ganz Schwierigen taugen aber alle diese Vorbereitungen nichts; da muss man eben hingehen, auf die Gefahr des Nichtantreffens oder des Abgewiesenwerdens hin.“ Und trotzdem: „Die Arbeit ist so schön! Auch in dieser Erscheinungsform, die mit der Presse so zusammenhängt und mit dem Journalismus viel gemeinsam hat..... Nach durchfahrener Nacht in einer fremden Stadt anzukommen, vielleicht mit der Absicht, nur dies oder jenes zu erledigen, und dabei dies oder jenes anzusehen, um in ein paar Stunden weiterzufahren – und aus diesen Stunden werden Tage und Wochen – man geht in der Stadt, und sie nimmt mehr und mehr gefangen, und Aufgaben tun sich auf, die man nie geahnt hat, und je länger man bleibt, desto mehr....“ Neun Jahre waren ihm gegönnt, um in dieser Art zu arbeiten, rastlos von einem Termin zum nächsten eilend, häufig auf Reisen mit der Bahn, während derer Tagebuch geschrieben wird oder auch Mitreisende portraitiert werden. Und er hat einen großen Teil der damals wichtigen Leute portraitiert, von Friedrich Ebert bis Konrad Adenauer, von Franklin D. Roosevelt bis Antony Eden, von Anatoli Lunatscharski bis Maxim Litwinow und Karl Radek, von Albert Einstein bis Sven Hedin, von Heinrich George bis Emil Jannings, von Bert Brecht bis Thomas und Heinrich Mann, von Igor Strawinsky bis Paul Hindemith, von Max Liebermann bis Max Pechstein. Auch viele Nobelpreisträger sind darunter: Gustav Stresemann und Aristide Briand, Ludwig Quidde und Fernand Buisson, Svante Arrhenius, Fridtjof Nansen, Carl von Ossietzky u.a.. Es soll nicht verschwiegen werden, dass er bedauert hat, bei dieser Lebensführung eigentlich nur wenig um seine fünf Kinder kümmern konnte, zumal 1928 seine Frau Hedvig gestorben war, und ab da seine Schwester Julie den Königsberger Haushalt führen musste. Der Bruch kommt im Jahre 1933: Aus Anlass des Führergeburtstages bringt der „Dortmunder Generalanzeiger“ unter der Überschrift „Dem Kanzler zum Gruß“ (die allein schon zeigt, wie sehr auch dieses linksliberale Blatt politisch unter Druck ist) am 20.April ein Hitlerportrait aus Stumpps Hand, das wenige Tage zuvor während einer Hitlerrede im Berliner Sportpalast entstanden war – Hitler hatte ihm also nicht „gesessen“ - und das nicht den Beifall der Nazipartei findet. Stumpp hatte gezeichnet, was er gesehen hat; Künstler sehen oft mehr als andere Menschen. Jedenfalls befindet die Nazipartei, der Zeichner habe dem Portrait „in böswilliger Absicht einen entstellenden und ins Gemeine ziehenden Ausdruck verliehen“. Und das genügt als Grund, um einschneidende Maßnahmen zu ergreifen: Der „Dortmunder Generalanzeiger“ wird verboten – und erscheint schon am nächsten Tag wieder, diesmal als Organ der NSDAP. Emil Stumpp erhält Publikationsverbot, was für ihn das wirtschaftliche Aus bedeutet, denn er hatte ja vom Publizieren gelebt und nur zu einem ganz geringen Teil vom Verkauf von Bildern. Dieses Vorgehen schien spontan zu sein, in Wirklichkeit waren die Aktionen von langer Hand vorbereitet gewesen, zumal Stumpp seit der Veröffentlichung eines früheren Hitlerportraits auf der Schwarzen Liste der Nazis gestanden hatte. Er zieht sich zunächst aus der Öffentlichkeit zurück, arbeitet mehrere Wochen für die Familie des mit ihm befreundeten Diplomaten Otto von Hentig und dann vor allem im Saarland, das zu diesem Zeitpunkt (bis zum Januar 1935) ja noch frei von der Naziherrschaft war. Um etwas zu haben, das direkt verkäuflich ist, wendet er sich mehr der Landschaft zu und auch dem Aquarell. Und er muss wieder zu dem Verfahren aus der Frühzeit seiner künstlerischen Tätigkeit zurückkehren: Er verteilt seine Bilder auf Freunde und seine fünf Geschwister, die diese dann direkt zu verkaufen versuchen. Er weicht nun immer wieder ins Ausland aus, zunächst nach Skandinavien, wohin er ja durch die Verwandtschaft seiner verstorbenen Frau vielfältige Beziehungen hat. Bald dehnt er seine Reisen noch weiter aus, etwa in die Tschechoslowakei, wo er seine „Prager Mappe“ ( 20 Lithographien mit Prager Motiven) zeichnet, für die der bekannte Schriftsteller Carel Capek ein Vorwort schreibt. Weitere Ziele für große Reisen sind Frankreich, die Schweiz, Schottland, England, Spanien, Marokko. Vielfach tritt er diese Reisen nahezu ohne Bargeld an, das Portraitieren etwa eines Bauern muss die Mahlzeiten für den Tag erbringen. Im Februar 1940, als der zweite Weltkrieg also schon längst im Gange war, erhält er in Stockholm die telegraphische Nachricht, dass seine jüngste Tochter Hilde, Schauspielerin in Tilsit, lebensgefährlich an Hirnhautentzündung erkrankt sei. Sofort reist er nach Deutschland. Sein Kind trifft er nicht mehr lebend an, aber als er nach der Beerdigung und der Regelung der notwendigen Dinge wieder nach Schweden will, wird ihm die Ausreise verweigert. Er muss sich also in Deutschland wieder einrichten. Er zeichnet viele ostpreußische Landschaften und eine Rostocker Mappe, malt Aquarelle, besonders auf der Kurischen Nehrung, wo er sich im September 1940 ein kleines Zimmer in Perwelk gemietet hat. Dort wird er am 2.Oktober nach einer Denunziation verhaftet. Seine Vergehen: Er hatte seinem Vermieter gegenüber geäußert, nicht jeder Engländer sei, wie ständig aus dem Radio zu hören war, ein Verbrecher, und die Tatsache, dass er sich mit französischen Kriegsgefangenen unterhalten hatte. Während der nun folgenden Untersuchungshaft, „Schutzhaft“ genannt, darf er noch malen und zeichnen. Einige Aquarelle aus dieser Zeit zeigen das Innere seiner kargen Gefängniszelle, die meisten aber bilden mit einem erstaunlichen Detailreichtum noch einmal die Motive ab, die er in den letzten Jahren gemalt hatte: Sehr viele Landschaften aus Spanien und Marokko und auch aus Deutschland und Skandinavien. Und eine ganze Reihe von Selbstbildnissen. Unter eines schreibt er: „Nach 9tägiger Schutzhaft – Schutz wessen vor wem?“. In seinem Tagebuch gibt es vor allem ein Thema: der Hunger. Er ist sein ständiger Zellengenosse, den er mit sicher manchmal zweifelhaften Methoden zu bekämpfen versucht. So isst er manchmal Mahlzeiten nicht ganz auf, um sich einen größeren Vorrat an Speise zusammenzusparen, den er dann auf einmal aufessen kann, um endlich einmal das Gefühl des Sattseins zu spüren. Im Prozess am 14. Jan. 1941 wird er wegen Verstoßes gegen das Heimtückegesetz und wegen verbotenen Umgangs mit Kriegsgefangenen zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Im offiziellen Nazijargon hieß es, dieses Verhalten widerspreche dem „gesunden Volksempfinden“. Die Strafe scheint milde zu sein, doch er wird sie nicht überleben. Was ihn besonders trifft, ist das Verbot zu malen. Und der Hunger wird ständig schlimmer. Anfang April soll er verlegt werden vom Königsberger Gefängnis ins Gefängnis Stuhm (polnisch Sztum) im Süden Ostpreußens. Am 5.April stirbt er nach dieser Fahrt von 150 km bei grimmiger Kälte im ungeheizten Eisenbahnwaggon, laut Totenschein an Lungenentzündung. In Wirklichkeit sind es natürlich die Haftbedingungen, die ihn umgebracht haben: Vor wenigen Tagen noch war dem ursprünglich großen, ausgesprochen athletischen, inzwischen um 30 kg abgemagerten Mann amtsärztlich bescheinigt worden, uneingeschränkt haftfähig zu sein. Zwei vom Tode ihres Vaters benachrichtigte Töchter und der Ehemann der einen müssen den kaum mehr erkennbaren Leichnam unter abenteuerlichen Bedingungen in einem schleunigst besorgten Sarg auf einem Handkarren zur Eisenbahn schaffen, um ihn dann einige Tage später in Königsberg beerdigen zu können. Ein kleines Wunder ist es, dass bei den Habseligkeiten ihres Vaters, die sie aus dem Gefängnis mit herausnehmen können, sich auch die Tagebücher dieser Zeit befinden. Das ist umso erstaunlicher, als darin auch sehr heikle Dinge notiert waren, etwa dass dieser oder jener Gefängnisbeamte sich auch zu den politischen Gefangenen einigermaßen menschlich verhalte und andere aber nicht. Oder die Art und Weise, wie die Strafgefangenen erfahren, dass in der Nacht wieder eine Hinrichtung vollstreckt worden ist oder vollstreckt werden soll. Jedenfalls weiß man heute durch diese geretteten Gefängnistagebücher recht genau über Einzelheiten Bescheid. Der Mensch war damit vernichtet. Das, was er geschaffen hatte, aber noch vorhanden. Die drei Töchter (der Sohn Hermann war Ende 1941 vor Leningrad gefallen) einigten sich, die Bestände im Wesentlichen in Berlin, wo ja das „Atelier“ gewesen war, zusammenzulassen, neben den kleineren Mengen an Graphiken, die auf die Geschwister ihres Vaters zum Zwecke des Verkaufs verteilt worden waren. Der größte Teil seines Werkes von ca. 20 000 Lithographien und vielen Aquarellen und auch Ölbildern konnte trotz einer Reihe von kleineren Bombenschäden und acht Umzügen einigermaßen unbeschadet den Krieg überstehen. Das ist vor allem dem Einsatz seines Schwiegersohns Kurt Schwaen zu verdanken, der selbst als Kommunist Jahre seines Lebens im Nazizuchthaus Bautzen zugebracht hatte, ab Febr. 1943 als „bedingt wehrwürdig“ zur Strafdivision 999 eingezogen worden war und später in der DDR als Komponist bekannt geworden ist. Er sorgte dafür, dass die erste Kunstausstellung in dem zertrümmerten Berlin nach dem Kriege, die vom sowjetischen Stadtkommandanten General Bersarin genehmigt werden musste, am 10.Juni 1945 eine Emil-Stumpp-Gedächtnisausstellung war. Heute sind die Bestände des eigentlichen Emil-Stumpp-Archivs bei Michael Stumpp als einem Sohn des Bruders Adolf von Emil Stumpp in Gelnhausen konzentriert. Daneben gibt es allerdings auch noch große Sammlungen. Das Deutsche Historische Museum in Berlin hat etwa 900 Blätter, das Institut für Zeitungsforschung in Dortmund etwa 400 und außerdem eine große Zahl von Tagebüchern und sonstigen Manuskripten aus dem Zusammenhang mit seiner Tätigkeit für den „Dortmunder Generalanzeiger“. Der Deutsche Bundestag 300, etwas kleinere Mengen die politischen Stiftungen der Parteien, Universitäten, das Deutsche Literaturarchiv in Marbach und natürlich viele Museen und Graphiksammlungen. Vor zwei Jahren hat sich ein Sammler aus England gemeldet, der 400 Blätter besitzt und wenig später ein privater Sammler aus Berlin mit 350 Lithographien und Originalzeichnungen. Zum Schluss ein Zitat von Ernst Wiechert. Der Schriftsteller schreibt in seinem autobiographischen Werk „Jahre und Zeiten“ über seinen ehemaligen Kollegen: „Stumpp war ein überzeugter Sozialist und ein Mensch mit eigenen Gedanken, ein furchtloser und makelloser Charakter (…). Er wurde zu einer Gefängnisstrafe verurteilt und ist während der Haft gestorben, aufrecht und furchtlos, und wenn ich mich seines Löwenhauptes erinnere, erinnere ich mich auch des besten, was ich auf der Erde besessen habe: der Freundschaft und Liebe der wenigen Furchtlosen, die wir in unserem Lande in den Zeiten der Furcht gehabt haben.“ _Emil Stumpp (1886-1941)_ Painter and graphic artist • Studied German, History and Philosophy in Marburg and Berlin. • Soldier in World War I (1914-18). • Teacher at the Hufengymnasium in Königsberg (1919-24). • Married to the Swede Hedvig Glas, five children. • From 1924 freelance artist and press illustrator. • Draws the celebrities of his time. • More than 20,000 portraits of politicians, scientists, artists and athletes are produced. • Characteristics for his work: handwritten signature of the "models" on the lithographs. • He was banned from working because of a Hitler drawing in the “Dortmunder Generalanzeiger” in 1933. • Since then he often lives abroad, earns his living through commissioned work. • Portraits as well as aquarelles and lithographs of landscapes. • He was arrested for frank statements and talks with French prisoners of war on October 2, 1940 and sentenced to one year in prison. • Died on 5.4.1941 in Stuhm prison as a result of imprisonment. • The verdict has not yet been revised. _Life and work_ About Emil Stumpp Today, the artist Emil Stumpp is largely unknown in Germany. Nevertheless, most Germans have probably already seen works by Emil Stumpp: in many newspapers and books, on the internet, on stamps. In the rooms of the Reichstag building in Berlin: a frieze of portrait lithographs by Emil Stumpp on the walls. Emil Stumpp was born on 17 March 1886 in Neckarzimmern in southern Germany, and grew up in Worms am Rhein, where his father was "head gardener" for the extensive parks and gardens of the Worms industrialist family Heyl. Emil attends secondary school, in the afternoons he enjoys painting and drawing, and above all he participates in the “Wandervogel”, that bourgeois-anti-bourgeois youth movement that is against everything bourgeois. He travels, collects folk songs, is opposed to cigarettes and the consumption of alcohol, and open to all things life reformist that makes "naturalness" an important principle. The “Wandervogel” will be formative for his whole life. After graduating from high school, he went to art school in Karlsruhe, but abandoned his studies after only one semester. The exact reason is not known - perhaps he felt that this was too academic for him - "Rather a capable philologist than a mediocre artist". He completed his military service and then studied German, history and philosophy in Marburg and Berlin. Because he also learns Swedish and Norwegian, he spends a year in Scandinavia, where he seeks "great free humanity" and unspoilt nature. He goes on mountain hikes in winter, but does not study at the university in Uppsala, as he wrongly states in his personnel sheet for entry to university. When coming back to Germany, he takes a special souvenir with him: the Swedish student Hedvig Glas, whom he will marry soon after. By the time he graduated in summer of 1914, he already had three children - and World War I begins. Like many other “Wandervogel” members - and therewith he is following a rather popular trend – he volunteers and is wounded for the first time at the Russian front as early as autumn 1914. Still in hospital, he is offered the opportunity to work as a "war painter". But he was not up to for making "war art". Nevertheless, he produced landscape drawings of the regions in which he served as a soldier. For him there are only two possibilities: To either fight at the front or to oppose war openly - "But I wasn't mature enough for that yet". After all, front reports that he has to write are discarded because he dares to claim losses. He was wounded three more times and at the end of the war was a lieutenant and adjutant of the commander of the Königsberg railway station which was at that time of great importance for the train connection to the East. (To his great joy he had been able to bring his family to Königsberg - the family apartment was in Schlossteichstraße.) Lieutenant Stumpp, politicised by the war, was elected commander of the station by the “Workers and Soldiers Council” on 10 November 1918. A conflict develops because the officers claim their own professional representation within the Soldiers' Council. On March 3, he is arrested by troops loyal to the government and then released five days thereafter. His apartment is searched for Spartacus literature. He stood up for imprisoned comrades and was promptly arrested again, which was life threatening at the time: just think of the fate of Karl Liebknecht and Rosa Luxemburg and many others. Then finally, after another four weeks, he is finally released and at the age of 33 becomes a trainee at the Königsberger Hufengymnasium grade school. Little later he has five children. From the beginning of his teaching career, he felt a conflict between being a teacher and being an artist. He is loved by his students and sometimes described as a salon Bolshevist, which he acknowledges with laughter. He is considered "modern", is a good sportsman (short and medium distances), and, most importantly, he enjoys teaching. But as early as 1919 he founded the "Association of Fine Artists" and immediately took over the chairmanship. He organizes exhibitions in Königsberg. Finally, in December 1923, he took leave from school until the Christmas holidays without remuneration in order to draw, paint and, above all, to portray in Stockholm. Research by his wife's Swedish relatives suggested, that this artistic activity could also be financially lucrative. His success proves him right, thus he dares to resign as a teacher and as a civil servant. That was after the Easter holidays in 1924 - barely six months after the end of the war and during inflation. His school administration was probably not so reluctant to see this, since it was pushed “by their superiors” to dismantlement measures. Stumpp had to take this step "also in order not to get torn apart," as he later wrote. And now, Emil Stumpp dives into Berlin of the 1920s. His family with the five children remains in Königsberg. The beginnings in Berlin are more difficult than in Stockholm given that Sweden does not have to deal with the aftermath of the Great War and inflation. First of all, Stumpp must stick to friends and acquaintances interested in being drawn and in acquiring these portraits. They then recommend him to their circle of acquaintances. But soon he succeeds in making contact with newspapers. The printing quality of portrait photos was still very poor in the mass press at that time, while drawings were reproduced quite well - Emil Stumpp became a press illustrator. As soon as in 1925 he had contact with about 30 newspapers and from then on he no longer lives from selling his paintings but from publishing them. His artistic technique can be described as follows: He works with transfer lithographs, i.e. the drawing produced by the artist with a fat-carbon pencil is transferred by a lithographer to a limestone (Solnhofen plate). A lithographer was in those days an artisan profession. Then, the number of copies ordered by the illustrator is printed from the limestone. The quantity usually depends on the number of newspapers Stumpp assumes to be potential clients per portrait. The plate is then sanded and can be used for a new print. This double transfer has the great advantage that the lithographs are not laterally inverted, as is the case with etchings, for example. A special feature of Stumpp is that he has the person portrayed sign on the original drawing, which can be considered an authorization. As his portraitees are increasingly people of celebrity, there is often a report from the artist's hand on how the portrait came about. The idea was to publish this report alongside with the picture. Over time, he set up a "studio" in which he did not paint or draw, but which primarily served to store and organise the rapidly growing stock of original drawings and prints. His fame quickly rose, and as early as 1926 the "Stuttgarter Neue Tageblatt" published a book exclusively with his drawings: "Köpfe in Schwaben" with portraits of Theodor Heuß, Ferdinand Porsche, the airship designer Hugo Eckener, the writer Guido Kolbenheyer, the pianist Wilhelm Kempff, the watch manufacturer Junghans, the carmakers Wilhelm and Karl Maybach, among others. And it is only logical that growing fame of the artist also leads to economic success. His name becomes a quality label: "Stumpp with two p's, but anything but pianissimo." There is a press report from 1928 stating that an impostor used Stumpp’s well-known name and then left a series of unpaid hotel bills. During his studies in Marburg, Stumpp kept up relations with Adolf Stöcker, later editor-in-chief of the "Dortmunder Generalanzeiger", a left-liberal newspaper with a circulation of 350,000 and therewith the largest daily newspaper outside Berlin. Especially from 1929 on, when in the wake of the global economic crisis conditions became increasingly difficult, this newspaper became his most reliable support. So, where does he find people worthy a portrait? The best situations for Stumpp are when lots of people gather. That was the case for example for politicians at conferences in Geneva, in Scheveningen, in the Hague or simply at Reichstag sessions. Furthermore at congresses, where important personalities meet but also at major sporting events. There, it wasn’t unusual that in his work mania he portrays up to 35 individuals in one day. He is also accredited in important trials, such as the Calmette trial in Lübeck, where it was a matter of elucidating deadly vaccine damage. Or above all, at the Reichsgericht in Leipzig where the court case "Prussia against the Reich" was held. It was instituted after Papens "Prussian strike" in summer 1932, after the then Reich Chancellor had dismissed the entire Prussian (and relatively democratic) government. Sometimes a newspaper asks a number of personalities from one city, to "sit" one after another other for Emil Stumpp to be drawn. He also goes out and visits interesting people at there homes, where he is granted access mainly by presenting his portfolio which he always carries around with him. His specific ability to quickly grasp the essentials of a physiognomy as well as a movement, as in the depiction of sports scenes, makes him a "raging graphic illustrator and drawing reporter" (Brennecke). Together with the German Olympic team, he crossed the Atlantic on the famous passenger steamer "Europa" in 1932 in order to attend the Olympic Games in Los Angeles. A wonderful work opportunity for him as he had a lot of people gathering in a very small space. Shortly before returning to Europe, he manages to get through to the then American presidential candidate of the Democrats Franklin D. Roosevelt in order to draw him. He is granted 10 minutes for the meeting - no problem for Emil Stumpp. Of course, there were also situations in which he had to put a lot of effort into achieving success. Quote: "When you show your portfolio with the all those "heads", you often get to hear: "You must lead an interesting life, meeting all those famous people!" “Hardworking rather than interesting. How much work, effort and disappointment you have to go through before you are getting many of your drawings. The drawing itself was sometimes made in less than a quarter of an hour, but it often took days of preparation. Asking for an appointment by letter, making a phone calls, getting an exchange going, traveling to the place in question. The truly creative often don’t live in big cities, but far away in solitude..... For the very difficult ones, however, all these preparations are not enough; you just have to go there, at the risk of none being home or of being rejected." And yet: "The work is so beautiful! Even in this form which is so connected with the press and has a lot in common with journalism...... Arriving in an unfamiliar city after a night's drive, perhaps with the intention of doing just this or that or of just looking at this or the other in order to continue driving in a few hours. And these hours become days and weeks. And you walk in the city and it enthralls you more and more. Assignments appear in front of you that you have never suspected and that happens all the more the longer you stay….” Nine years were granted to him to work in this way, rushing restlessly from one appointment to the next, often on journeys by train, during which he writes his diary or fellow travellers are portrayed. And he portrayed a large part of the then important people, from Friedrich Ebert to Konrad Adenauer, from Franklin D. Roosevelt to Antony Eden, from Anatoli Lunatscharski to Maxim Litwinow and Karl Radek, from Albert Einstein to Sven Hedin, from Heinrich George to Emil Jannings, from Bert Brecht to Thomas and Heinrich Mann, from Igor Strawinsky to Paul Hindemith, from Max Liebermann to Max Pechstein. Many Nobel Prize winners are also among them: Gustav Stresemann and Aristide Briand, Ludwig Quidde and Fernand Buisson, Svante Arrhenius, Fridtjof Nansen, Carl von Ossietzky and others. It’s not a secret that he regretted that in this way of life he was actually only able to care very little for his five children, especially since his wife Hedvig had died in 1928. From then on his sister Julie had to run the Königsberg household. The rupture comes in 1933: On the occasion of the Führer's birthday, the "Dortmunder Generalanzeiger", presents a portrait by Stumpp of Hitler under the headline "Greetings to the Chancellor" (which alone shows how much this left-liberal paper is also under political pressure). The portrait had been made a few days earlier during a Hitler speech in the Berlin Sportpalast - Hitler had thus not "sat" for him. The portrait does not find approval by the Nazi party. Stumpp had drawn what he saw (artists often see more than other people). In any case, the Nazi party finds that the artist has "in malicious intentions given the portrait a disfiguring and mean expression.” That’s reason enough to take drastic measures: The "Dortmunder Generalanzeiger" as it was, is banned - but reappears the following day. This time as a press organ of the NSDAP. Emil Stumpp is banned from publishing, which means his economic end. He had lived from publishing and only to a very small extent from selling pictures. The ban by the NSDAP seemed spontaneous, but in reality these actions had been prepared for a long time, especially since Stumpp had been on the Nazis' black list since the publication of an earlier portrait of Hitler. At first he retired from public life and worked for several weeks for the family of his friend and diplomat Otto von Hentig and then above all in Saarland, which at that time (until January 1935) was still free of Nazi rule. In order to have something that can be sold directly, he turns more to landscape and watercolours. He must return to the sales-procedure from the early days of his artistic activity: He distributes his work to friends and his five children, who then try to sell it directly. He now repeatedly moves abroad. First to Scandinavia, where he has many relations due to the relatives of his deceased wife. He soon extended his travels even further, for example to Czechoslovakia, where he drew his "Prague Portfolio" (20 lithographs with Prague motifs), for which the well-known writer Carel Capek wrote a preface. Other destinations of his long journeys are France, Switzerland, Scotland, England, Spain, and Morocco. In many cases he goes on these journeys almost without cash. Portraying a farmer, for example, has to provide the meals for the day. In February 1940, when the Second World War was already underway, he received a telegraphic message in Stockholm stating that his youngest daughter Hilde, an actress in Tilsit, was critically ill with meningitis. Immediately he travels to Germany. He doesn’t meet his child alive, but when he wants to return to Sweden after the funeral and after arranging the necessary things, he is refused entry. Hence he has to settle down in Germany again. He painted many East Prussian landscapes and a Rostock portfolio. He painted watercolours, especially on the Curonian Spit, where in September 1940 he rented a small room in Perwelk. In Perwelk he is arrested on the 2nd of October after denunciation. His crimes: He had told his landlord that not every Englishman was a criminal, as was constantly reported on the radio. Plus, the fact that he had talked to French prisoners of war. During the following pre-trial detention, called "protective custody", he is still allowed to paint and draw. Some watercolour paintings from this period show the interior of his barren prison cell. But most of them show the motifs he had painted in recent years with an astonishing wealth of detail: many landscapes from Spain and Morocco as well as from Germany and Scandinavia. Also, an entire series of self-portraits. Under one he writes: "After 9 days in protective custody - protection of whom from whom?". There is one theme above all in his diary: hunger. Hunger is his constant cellmate, whom he tries to fight with doubtful methods. Sometimes he doesn't eat up meals to save up a larger supply of food, which he can then eat all at once to finally have the feeling of being full. In the trial on 14 January 1941, he is sentenced to one year in prison for violating the law of treachery and for forbidden contact with prisoners of war. In official Nazi jargon it was said that this behaviour contradicted "healthy public sentiment". The punishment appears to be lenient, but he will not survive it. What particularly affects him is the ban on painting. And hunger is getting worse all the time. At the beginning of April he is to be transferred from the Königsberg prison to Stuhm prison (Polish: Sztum) in southern East Prussia. On April 5th, after the 150 km journey in the bitter cold of an unheated railway car, he dies of pneumonia, as it is stated in the death certificate. In reality it is of course the conditions of detention that have killed him: Only a few days before, the formerly large and extremely athletic man, now emaciated by about 30 kg, was officially certified to be fully fit to undergo detention. Informed of their father’s death, two daughters and the husband of one of them have to bring the barely recognizable corpse under adventurous conditions on a handcart to the railway. A few days later he is buried in Königsberg. It is a small miracle that amongst the belongings of their father which the daughters were handed out by the prison, there are also diaries of this time. This is all the more astonishing because they contain very sensitive details. For example that some prison official behave somewhat humanely towards the political prisoners and others do not. Or the way in which the prisoners learn that yet another execution has been carried out or is about to happen. In any case, these saved prison diaries deliver quite detailed information on the procedures of the time. The man was thus destroyed but his work remains. The three daughters (their son Hermann had fallen off Leningrad at the end of 1941) agreed to concentrate their heritage of the work mainly in Berlin, where the "studio" had been. In addition to this a smaller quantity of prints had been distributed to their father's siblings for sale. Most of his work of around 20,000 lithographs and many watercolour and oil paintings survived the war more or largely unscathed, despite a series of minor bomb damages and eight relocations. This is mainly due to the efforts of his son-in-law Kurt Schwaen, who himself spent years of his life as a communist in the Nazi prison in Bautzen. From February 1943 on he was drafted into the penal division 999 as "conditionally fit for military service" and later became known as a composer in the GDR. It is thanks to him that the first art exhibition in ruined post war Berlin (the exhibition had to be approved by the Soviet city commander General Bersarin), was an Emil Stumpp memorial exhibition on June 10, 1945. Today the holdings of the Emil-Stumpp-Archive are concentrated in Gelnhausen by Michael Stumpp, a son of Emil Stumpp's brother Adolf. On top of this, there are several large collections: The German Historical Museum in Berlin has about 900 drawings. The Institute for Newspaper Research in Dortmund possesses about 400 portraits and also a large number of diaries and other manuscripts from his work for the "Dortmunder Generalanzeiger". The German Bundestag owns 300 drawings. Somewhat smaller quantities are in possession of the political foundations of the parties, universities, the German-Literature-Archive in Marbach and of course many museums and graphic collections. Furthermore, private collectors all over the world hold several hundred lithographs. Finally, a quote from Ernst Wiechert. In his autobiographical work "Years and Times" the writer writes about his former colleague: "Stumpp was a convinced socialist and a person with his own thoughts, a fearless and flawless character (...). He was sentenced to prison and died in prison, upright and fearless, and when I remember his lion head, I remember the best thing I possessed on earth: the friendship and love of the few fearless we had in our country in the times of fear". • Reinhold Lütgemeier-Davin: Köpfe der Friedensbewegung (1914 – 1933) Gesehen von dem Pressezeichner Emil Stumpp: Klartext-Verlag Essen, 2016 • Emil Stumpp - Bilder der Weimarer Zeit hrsg. v. Institut für Zeitungsforschung Dortmund, bearb. v. Karen Peter, Essen: Klartext 1996, ISBN 3-88474-481-X • Emil Stumpp - ein Zeichner seiner Zeit unter Mitarbeit von Michael Stumpp hrsg. von Detlef Brennecke, Berlin,.Bonn: Dietz, 1988, ISBN 3-8012-0135-X • Künstler und Politiker der Weimarer Jahre Pressezeichnung und Portraitfotografie; B. F. Dolbin, E. Stumpp, L. Jacobi hrsg. im Auftr. Inst. für Zeitungsforschung u.a. Dortmund: Cramers Kunstanst., 1985 ISBN 3-924302-13-8 • Stumpp, Emil: Über meine Köpfe Texte, Porträts, Landschaften hrsg. und mit Vorwort von Kurt Schwaen, Berlin: Buchverlag der Morgen, 1983 • Stumpp, Emil: Deutsche Städte, deutsche Landschaft Text von Resi Flierl. Dresden: VEB Verl. d. Kunst, 1959 • Emil Stumpp: Köpfe in Schwaben Porträt-Skizzen von Emil Stumpp Stuttgart: Verlag Stuttgarter Neues Tagblatt, 1926 • Reinhold Lütgemeier-Davin: Köpfe der Friedensbewegung 1914-1933 (Heads of the Peace Movement 1914 - 1933) Seen by the press artist Emil Stumpp: Klartext-Verlag Essen, 2016 • Emil Stumpp – Bilder der Weimarer Zeit (Pictures of the Weimar period) Edited by Institut für Zeitungsforschung Dortmund, edited by Karen Peter, Essen: Klartext 1996, ISBN 3-88474-481-X • Emil Stumpp – Ein Zeichner seiner Zeit (Emil Stumpp - an graphic illustrator of his time) in cooperation with Michael Stumpp ed. by Detlef Brennecke, Berlin,.Bonn: Dietz, 1988, ISBN 3-8012-0135-X • Künstler und Politiker der Weimarer Jahre (Artists and politicians of the Weimar years) Press drawing and portrait photography; B. F. Dolbin, E. Stumpp, L. Jacobi published for newspaper research, e.g. Dortmund: Cramers Kunstanst., 1985 ISBN 3-924302-13-8 • Stumpp, Emil: Über meine Köpfe (On my heads) Texts, portraits, landscapes edited by and with preface by Kurt Schwaen, Berlin: Buchverlag der Morgen, 1983 • Stumpp, Emil: Deutsche Städte, deutsche Landschaften (German cities, German landscapes) Text by Resi Flierl. Dresden: VEB Verl. d. Kunst, 1959 • Emil Stumpp: Köpfe in Schwaben (Heads in Swabia) Portrait sketches by Emil Stumpp Stuttgart: Verlag Stuttgarter Neues Tagblatt, 1926 • 12.8.2018 – 2.9.2018 Kleinniedesheim: Schloss Kleinniedesheim “Emil Stumpp – Köpfe der Weimarer Republik (1886-1941)” • 21.7.2017 - 11.2.2018 Augsburg: Grafisches Kabinett, Kunstsammlungen & Museen Augsburg "Emil Stumpp: Pazifist – Antifaschist – Chronist seiner Zeit" • 21.4.2016 Kaliningrad, Russland: Ausstellungseröffnung im Deutsch-Russischen Haus • 23.2.2010 - 25.3.2010 Berlin: Humboldt-Universtät • 03.2.2008 - 8.4.2008 Darmstadt: Kunst-Archiv im Literaturhaus • 14.9.2007 Witzenhausen: Antiquariat Arends Sammelsurium • 28.1. - 24.3.2004 Nancy, Frankreich: Goethe-Institut Nancy • 13.11.2003 Frankfurt: Archiv Frankfurter Künstler und 1822-Stiftung; Dia-Vortrag "Emil Stumpp zeichnet Persönlichkeiten des Kulturlebens im Rhein-Main-Gebiet zwischen 1924 und 1933" von Dr. Reinhold Schmitt-Thomas • 7.3.2003 - 4.5.2003 Paris, Frankreich: Galerie Condé, Veranstalter und Organisator: Goethe-Institut Paris • 9.3.2002 - 25.8.2002 Lüneburg: Ostpreussisches Landesmuseum "Der Maler und Nazigegner Emil Stumpp - Köpfe und Landschaften aus bewegter Zeit" • 3.12.2000 - 28.1.2001 Rheinsberg: Kurt-Tucholsky Gedenkstätte • April - Juni 2000 Berlin: Galerie Lux • November - Dezember 1998 Gießen: Galerie Dietgard Wosimsky • Sommer 1996 Bremen • Mai - Oktober 1996 Kassel: Stadtmuseum Stadtmagazin-Sendungen • April - Juni 1996 Dortmund: Museum für Kunst und Kulturgeschichte. Als Wanderausstellung konzipiert, mit Katalog Rundbrief Historische Kommission • Juni - September 1995 Rüsselsheim: Stadtmuseum • April - Mai 1995 Berlin-Charlottenburg • Oktober 1994 Berlin-Köpenick • Juni - Juli 1994 Bad Orb: Haus des Gastes • Februar - März 1994 Gemünden/Main: Rathaus • Januar 1993 Wächtersbach: Rathaus • Sommer 1993 Ulm: Galerie Aegis • 3.4.1992 - 10.5.1992 Münster: Städtische Bühnen/Universität Münster, Arbeitsstelle Theaterpädagogik • Mai - Juli 1991 Essen • Oktober 1987 - Dezember 1987 Berlin (Ost): tip-Galerie • 7.9.1986 - 31.10.1986 Rostock: Kunsthalle • 2.3.1986 - 23.3.1986 Berlin: Haus am Lützowplatz • 16.9.1985 - 30.9.1985 Birstein: Antiquitäten am Schloß • 16.8.1985 - 22.9.1985 Dortmund: Museum für Kunst und Kulturgeschichte • 24.11.1984 - 31.1.1985 Worms: Raschi-Haus • 19.11.1984 - 7.12.1984 Mosbach: Volksbank "Emil Stumpp - ein Chronist seiner Zeit" Katalog von Bruno König • 5.1.1984 - 3.2.1985 Berlin (Ost): Galerie a "Porträts der zwanziger und dreißiger Jahre" Katalog zu der Ausstellung mit Vorwort von Kurt Schwaen • 1984 Berlin (Ost): Botschaft der Republik Österreich "Österreichische Köpfe" • Seit 1982 Berlin (West): Reichstagsgebäude, Bestände des deutschen Bundestags • 15.8.1977 - 15.10.1977 Berlin (West): AGO-Galerie • 27.9.1976 - 30.10.1976 Dortmund: Dortmunder Köpfe, gesehen und gezeichnet von Emil Stumpp • 24.7.1976 - 15.8.1976 Berlin (West): Galerie Franz Mehring • 11.5.1968 - 31.5.1968 Lünen: Im Foyer des Heinz-Hilpert-Theaters "Verfemt - Verboten - Verbrannt" Autorenporträts Emil Stumpps • September - Oktober 1964 Königsstein: Festung Königsstein • Mai 1964 Berlin (Ost): Kulturzentrum Berlin-Mahlsdorf • Oktober 1963 Berlin (Ost): Museum für deutsche Geschichte • 17.3.1961 - 15.4.1961 Dortmund: Stadtbücherei, "Köpfe der zwanziger und dreißiger Jahre" Porträtzeichnungen von Emil Stumpp • 5.5.1947 - 31.5.1947 Berlin: Foyer der Kammerspiele • 22.12.1946 - 13.1.1947 Quedlinburg: Schloß Quedlinburg, Ausgestellt wurden ca. 200 Lithographien und Aquarelle • April - Mai 1946 Oldenburg: Landesmuseum im alten Schloß • Februar 1946 Berlin Neukölln: Großer Sall des Amtsgerichts • September 1945 Worms: Eleonorenschule • Juni 1945 Berlin: Amt für Bildende Kunst in der Kaiserallee 57/58, Erste Kunstausstellung Berlins nach dem zweiten Weltkrieg, Arbeitskreis Geschichte Wilmersdorf • April 1931 Dortmund: Rathaussaal • Juli 1929 Darmstadt • Juli 1929 Karlsruhe • 12.8.2018 – 2.9.2018 Kleinniedesheim: Kleinniedesheim castle “Emil Stumpp - Heads of the Weimar Republic (1886-1941)” • 21.7.2017 - 11.2.2018 Augsburg: Graphic Cabinet, Art Collections & Museums Augsburg "Emil Stumpp: pacifist - antifascist - chronicler of his time" • 21.4.2016 Kaliningrad, Russia: Exhibition opening in the German-Russian House • 23.2.2010 - 25.3.2010 Berlin: at the Humboldt University • 3.2.2008 - 8.4.2008 Darmstadt: Art Archive at the Literaturhaus Darmstadt • 14.9.2007 Witzenhausen: Antiquariat Arends Sammelsurium • 28.1.2004 - 24.3.2004 Nancy, France: Goethe-Institute Nancy • 13.11.2003 Frankfurt: Archiv Frankfurter Künstler and 1822-Stiftung Slide lecture "Emil Stumpp draws personalities of cultural life in the Rhine-Main area between 1924 and 1933" by Dr. Reinhold Schmitt-Thomas 1822-Stiftung Frankfurt • 7.3.2003 - 4.5.2003 Paris, France: Galerie Condé for the Goethe-Institute • 9.3.2002 - 25.8.2002 Lüneburg: East Prussian State Museum “The painter and Nazi opponent Emil Stumpp - Köpfe und Landschaften aus bewegter Zeit” • 3.12.2000 - 28.1.2001 Rheinsberg: Kurt-Tucholsky Memorial • April - June 2000 Berlin: Gallery Lux • November - December 1998 Gießen: Gallery Dietgard Wosimsky • Summer 1996 Bremen • May - October 1996 Kassel: Stadtmuseum Stadtmagazin-Sendungen • April - June 1996 Dortmund: Museum of Art and Cultural History conceived as a travelling exhibition, with catalogue circular letter Historical Commission • June - September 1995 Rüsselsheim, City Museum • April - May 1995 Berlin- Charlottenburg • October 1994 Berlin-Köpenick • June - July 1994 Bad Orb: Haus des Gastes • February - March 1994 Gemünden/Main: Town Hall • January 1993 Wächtersbach: Town Hall • Summer 1993 Ulm: Gallery Aegis • 3.4.1992 - 10.5.1992 Münster: Foyer of the Städtische Bühnen and University of Münster • May - July 1991 Essen • October 1987 - December 1987 Berlin (East): tip-Galerie • 7.9.1986 - 31.10.1986 Rostock: Kunsthalle • 2.3.1986 – 23.3.1986 Berlin: Haus am Lützowplatz • 16.9.1985 - 30.9.1985 Birstein: Antiquitäten am Schloss • 16.8.1985 - 22.9.1985 Dortmund: Museum of Art and Cultural History • 24.11.1984 - 31.1.1985 Worms: Raschi House • 19.11.1984 - 7.12.1984 Mosbach: Volksbank “Emil Stumpp - a chronicler of his time” catalogue by Bruno König • 5.1.1984 - 3.2.1985 Berlin (East): Galerie a “Portraits of the Twenties and Thirties” catalogue to the exhibition with preface by Kurt Schwaen • 1984 Berlin (East): Embassy of the Republic of Austria “Austrian Heads” • Since 1982 Berlin (West): Reichstag building, inventory of the German Bundestag • 15.8.1977 - 15.10.1977 Berlin (West): AGO Gallery • 27.9.1976 - 30.10.1976 Dortmund “Dortmund heads, seen and drawn by Emil Stumpp” • 24.7.1976 to 15.8.1976 Berlin (West): Gallery Franz Mehring • 11.5.1968 - 31.5.1968 Lünen: In the foyer of the Heinz-Hilpert Theatre “Outlawed - Prohibited - Burned. Portraits of Emil Stumpp” • September - October 1964 Königsstein: Fortress Königsstein • May 1964 Berlin (East): Cultural Centre Berlin-Mahlsdorf • October 1963 Berlin (East): Museum of German History • 17.3.1961 - 15.4.1961 Dortmund: City library “Heads of the Twenties and Thirties, portrait drawings by Emil Stumpp” • 5.5.1947 - 31.5.1947 Berlin: Foyer of the Kammerspiele • 22.12.1946 - 13.1.1947 Quedlinburg: Castle Quedlinburg, about 200 lithographs and watercolours were exhibited • April - May 1946 Oldenburg: State Museum in the old castle • February 1946 Berlin: Great hall of the district court, Berliner Strasse, Neukölln • September 1945 Worms: Eleonora School • June 1945 Berlin: Amt für Bildende Kunst at Kaiserallee 57/58, First art exhibition in Berlin after the Second World War, Arbeitskreis Geschichte Wilmersdorf • April 1931 Dortmund: City Hall • July 1929 Darmstadt • July 1929 Karlsruhe • Emil-Stumpp-Archiv, Gelnhausen. Von Kurt und Hedwig Schwaen, geb. Stumpp, in Berlin gegründet und lange Jahre verwaltet. Seit Mitte der 1990er Jahre betreut von Emil Stumpps Neffe, Michael Stumpp. Mehrere 1000 Originale, Lithographien, Zeichnungen, Aquarelle, Tagebücher, Briefe • Deutsches historisches Museum Berlin. Umfangreiche Online-Objekt-Datenbank, ca 850 Grafiken , v.a. Porträts. Davon 4 Gemälde, 218 Lithographien in der Online-Datenbank (bitte bei Name "Stumpp, Emil" eintragen) • Dortmunder Institut für Zeitungsforschung. Ein Teil des Bestandes ist als Wanderausstellung konzipiert. 340 Originale, davon 180 Originalzeichnungen und 160 Originallithographien, Tagebücher, Briefe und Dokumente, die das Leben Stumpps und seine Zeit beleuchten • Deutscher Bundestag. Schwerpunkt Politiker der Weimarer Zeit Ein Teil des Bestandes ist seit 1982 im Reichstag Berlin ausgestellt, ca. 300 Lithographien • Akademie der Künste Berlin. 3 Zeichnungen, 138 Lithographien • Fritz-Hüser-Institut für deutsche und ausländische Arbeiterliteratur der Stadt Dortmund. Schwerpunkt Porträts von (Arbeiter-) Schriftstellern, sowie Landschaften und lokale Ansichten von Dortmund, 124 Grafiken • Museum Stadt Königsberg in Duisburg. Schwerpunkt auf Persönlichkeiten des Königsberger Kulturlebens Zeichnungen, Lithographien • Konrad-Adenauer-Stiftung. ca. 30 Lithographien • Stadtarchiv Darmstadt. ca. 30 Lithographien • Deutsches Literaturarchiv Marbach. ca. 15 Lithographien • Kunsthalle Mannheim. Die Dargestellen: C. Brecht, L. Corinth, Bruno Taut, F. Ebert, F. Hartlaub 5 Porträts, alles Lithographien • Albertina Wien. 5 Objekte • Emil-Stumpp-Archive, Gelnhausen. Founded in Berlin by Kurt and Hedwig Schwaen, born Stumpp. Since the mid 1990s it is supervised by Emil Stumpp's nephew Michael Stumpp. Several 1000 originals, lithographs, drawings, aquarelles, diaries, letters • German Historical Museum Berlin. Extensive online object database, approx. 850 graphics, especially portraits. 4 paintings, 218 lithographs in the online database (please enter: name "Stumpp, Emil") • Dortmund Institute for Newspaper Research. Part of the collection is conceived as a travelling exhibition. 340 originals, including 180 original drawings and 160 original lithographs, diaries, letters and documents, which shed light on Stumpp's life and his time. • German Bundestag. Focus on politicians of the Weimar period. A part of the collection has been exhibited in the Reichstag Berlin since 1982, approx. 300 lithographs • Academy of Fine Arts Berlin. 3 drawings, 138 lithographs • Fritz-Hüser-Institute for German and foreign working-class literature of the City of Dortmund. Focus on portraits of (working–class) writers, as well as landscapes and local views of Dortmund, 124 prints • Museum City of Königsberg in Duisburg. Emphasis on personalities of Königsberg cultural life, drawings, lithographs • Konrad-Adenauer-Foundation. approx. 30 lithographs • Darmstadt City Archive. approx. 30 lithographs • German Literature Archive Marbach. approx. 15 lithographs • Mannheim Art Gallery. Portraitees: C. Brecht, L. Corinth, Bruno Taut, F. Ebert, F. Hartlaub 5 portraits, all lithographs • Albertina Vienna. 5 objects _EMIL-STUMPP-ARCHIV_ Michael Stumpp Alte Leipziger Str. 40 b 63571 Gelnhausen Tel. 06051 - 472379 Email: gustumpp@gmx.de _EMIL-STUMPP-ARCHIVE_ Michael Stumpp Alte Leipziger Str. 40 b 63571 Gelnhausen Germany Tel. +49 6051 - 472379 Email: gustumpp@gmx.de _Datenschutzerklärung_ Wir lieben Datenschutz. _Verantwortlich für diese Website ist_ Michael Stumpp Alte Leipziger Str. 40 b 63571 Gelnhausen Tel. 06051 - 472379 Email: gustumpp@gmx.de _Erhebung Nutzungsdaten_ _Logfiles_ Wenn Sie unsere Website besuchen, speichert der Webserver bestimmte Daten in so genannten Logfiles. 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